18.04.2015 - Knapp Vier wochen bis zum Lager. Die Letzten Vorbereitungen mssen getroffen werden. Das neue Material wird markiert und das Neue Kreuz für die Ovaljurte will getestet und Probeaufgebaut werden.
Wieherum bindet man eigentlich am Besten ein Vierbein? Oder lassen wir bei 8m Länge lieber zwei Zweibeine ineinander greifen? Das werden wir doch gleich mal an einem kleinen Modell testen. Das war auch gut so, konnten wir einen Ansatz doch gleich ausschließen und uns unsere Strategie für den realen Aufbau zurecht legen.
Da die 2m Seitenhöhe immer mehr an Bedeutung gewinnt, haben wir in den letzten Jahren vermehrt auch 2m Planen angeschafft. Bis heute waren diese noch nicht markiert. Damit die Planen aber unverkennbar zu uns gehören haben wir diese mit einem Stempel versehen. Auf jede Plane wurde sowohl eine kleine Fackel, das Zeichen des Horstes Rebellen, als auch ein kleinen Schriftzug auf der Innenseite angebracht.
Mit dem Stempel ging das markieren der Planen schnell von der Hand. Wenn Ihr Euch auch einen Stempel bauen wollt, benötigt Ihr lediglich ein altes Brett, und 8-10mm dicken Moosgummi. Aus diesem wurden die Konturen ausgeschnitten und auf das Brettchen geklebt. Damit ausgerüstet konnten alle Planen markiert werden.
Das große Ovale Loch das beim Aufbau einer Ovaljurte entsteht, stellt ein zu großen Loch bei Regen dar. Bisher haben wir über dieses große Loch stets ein zweites Jurtendach darüber gespannt. Nachdem wir in unserem ersten Entwurf ein Oval mit knapp 5m Seitenhöhe geplant hatten, erschien uns diese Möglichkeit als zu umständlich und aufwendig. Wir suchten daher nach einer Lösung die man mit dem Kreuz nach oben ziehen konnte, ohne nochmals in luftiger Höhe Abspannungen setzen zu müssen.
Da die gerne genommenen Kettenkreuze unsere Maßstäbe was straffe Dächer und Planen angeht nicht erfüllen können, bauten wir uns zu AK Treffen Nummer 4 ein Kreuz für ein ovales Dach. Auf selbiges montierten wir eine Art "First Pfette" und spannten darüber drei normale 160er Seitenplanen. Damit auch dieses kleine Satteldach schön straff gespannt werden kann und sich keine Wassersäcke bilden, wurde die "First-Pfette" höheneinstellbar ausgeführt, so dass man die Planen aus dem innen des Zeltes nachspannen kann. Die Freude war groß, als das Dach endlich funktionierte.
Da hatten wir uns als Belohnung ein paar Bratwürste redlich verdient.