22.11.2014 - Heute wird es filigran. Die restlichen Planen mussten am Modell befestigt werden, die Schnüre sollten gezogen werden. NIchts für dicke "Wurstfinger"... ;-)
Die Dächer stehen. Die letzten Seitenplanen wurden angeklebt. Nun steht Sie unsere Jurte. Noch etwas nackt wirkt Sie so ohne Abspannschnüre und Gestänge. Das soll sich jetzt ändern. Als erstes wird der Jurte mal Ihre typisch schwarze Farbe gegeben. Von oben bis unten werden die Planen in ein frisches schwarz getaucht und bemalt. Mit selbstgebackenem Kuchen geht die Arbeit flink von der Hand.
Eine Frage beschäftigt uns währenddessen immer wieder. Wie werden wir das bisher als 12-Eck ausgelegte Gestänge des mittleren Turmes nun in die Länge ziehen?
Wir wollen die Sonderteile möglichst gering halten. Soll sich das Gestänge doch möglichst einfach und leicht bedienen lassen. Neue Seitenstangen mit Sonderwinkeln kommen für uns daher nicht in Frage. Wir wollen diese genauso konstruieren wie die bestehenden. So lässt sich bei Bedarf auch mal ein größerer Kreis errichten. Die Lösung werden daher die Zwischenstangen geben. Diese werden mit zwei abgewinkelten Ende gebaut, so dass mann die gerade Strecke überbrücken kann. Mit einer Schlitz und Zapfenverbindung sollte dies auch dem optischen Anspruch entgegen kommen.
Nachdem diese Frage geklärt war, konnte es an den Einbau des Gestänges in die Jurte gehen. Die Tragenden Masten wurden montiert. Kleine Kreuze in liebevoller Kleinarbeit hergestellt.
Danach waren die Abspannungen an der Reihe. Wo müssen überall Fluchtwege frei gehalten werden? Wie berücksichtigen wir die nötigen Rotationsabspannungen? All das lässt sich hier am Modell wunderschön ausprobieren und die Seile so aufteilen, dass sich diese auf kleine Bereiche konzentrieren und möglichst viel (Flucht)fläche frei lassen.