Die ersten Zelte des Modells stehen

14.02.2015 - Die filligranen Kleinarbeiten am Modell sind vorbei. Jetzt wird es "groß". Am heutigen AK Treffen sollen dem Modell eine Kiste, sowie das Kreuz für die Ovaljurte gebaut werden. Damit keine Langeweile aufkommt, haben wir noch weitere Arbeiten in Petto.... mal sehen was wir alles schaffen.

Die Heinzelmännchen kommen...

Ein Ovalkreuz haben wir bereits erfolgreich im Einsatz. Damit auch die zweite Jurte, die in der "Allerhand" Konstruktion mit eingeplant ist sauber aufgestellt werden kann, muss noch ein weiteres Kreuz hergestellt werden.

Der große Vorteil gegenüber einem Seil- oder Kettenkreuz ist die Spannung der Planen. Die Kanten zwischen den Schäkeln, werden sauber ausgespannt und Regensäcke so vermieden. Ein weiterer Vorteil ist das neue Abdeckdach, dass wir uns ausgedacht haben. Das lässt sich ebenfalls mit dem Kreuz zusammen aufbauen.

Damit sich das Kreuz am AK Treffen auch sauber fertigen lässt, haben Wal und Andreas schon mal Heinzelmännchen gespielt und die Stahlhülsen und Bauteile vorebreitet und verschweißt.

Kistenbau und Malerarbeiten

Mittlerweile haben wir eine ordentliche Sammlung an Jurtenburgmodellen. Damit diese auch lange erhalten bleiben und keinen Schaden nehmen werden die Modell stets in eine Transportkiste verpackt. So lassen sich die Modelle auch schön auf der Baustelle mitnehmen und die jeweiligen Tagesaufgaben daran besprechen.

Aus leichten Pappel Sperrholzplatten haben Gerold und Andreas eine einfache Kiste zusammen geschraubt. Den Boden bildet das Modell selbst. Mit einfachen Veriegelungsstiften werden die beiden Bauteile zur Kiste.

Johannes hat alles sauber verschliffen und während Stöpsel die Sprühschablone  auscuttert ist Johannes bereits dabei den Deckel und die Metallhülsen für das Gestänge zu grundieren. Nachdem der erste Anstrich getrocknet ist, kommt noch eine zweite Schicht Farbe darauf. Erst danach werden die weißen Schriftzüge mit Hilfe der Schablonen aufgebracht. Jetzt kann das Modell sicher aufbewahrt und transportiert werden.

ein Kreuz für die O-Wal Jurte

Zu Beginn des Baus werden als erstes alle Kanthölzer auf Länge geschnitten. Wal und Gerold haben sich hierzu Anschläge an Ihre Kappsäge gebaut, damit auch alle Teile gleich lang werden.

Beim Bau von Gestängebauteilen achten wir stets darauf, dass möglichst viele gleiche Teile verwendet werden können um Verwechslungen auszuschließen und den Zusammenbau auf dem Lagerplatz möglichst einfach und selbsterklärend zu halten.

Das bestehende Gestänge aus Buche erwies sich im bisherigen Gebrauch als sehr schwer und musste der Standfestigkeit wegen aufwendig mit PUR-Kleber verleimt werden. Beim neuen Gestänge achteten wir daher darauf, dass die Bauteile aus einem Stück gefertigt werden konnten und wählten ein wesentlich leichteres Holz, damit sich das neue Kreuz auch in größeren Höhen noch leicht handhaben lässt.

Mit der von uns gewählten Fichte und deren Eigenschaften wählten wir daher einen leicht größeren Querschnitt. Nachdem alle Kreuzüberblattungen geschnitten, und alle Sacklöcher für die Knebel gebohrt waren, konnten die Enden in die Stahlhülsen eingepasst werden.